Sabine Spitz Gold Trophy in Bad Säckingen

Heute stand mein letztes Bikerennen für dieses Jahr auf dem Programm. Und zwar direkt vor meiner Haustüre, in Bad Säckingen bei der Sabine Spitz Gold Trophy. Hierbei galt es auf einem Rundkurz mit 24km und 750hm ein oder zwei Runden zu absolvieren, was während dem Rennen entschieden werden konnte. Den Erzählungen nach sollte die Strecke sehr schön sein und auch etliche Trails enthalten, was mich natürlich neugierig machte. 20150919_114117Beim Warmfahren fuhr ich das erste Stück der Strecke ab und hatte dann noch einen kleinen Smalltack mit Jose Hermida, der mit Rudy van Houts unterwegs war, wo gibts das auch sonst. Da ein Teil der Strecke bergauf auf einem meiner Lieblingshometrails verlief, natürlich eigentlich bergab, bog ich oben auf die Strecke ein um auf den Anliegern und kleinen Sprüngen vor dem Rennen noch ein bissl Spaß zu haben. Was gar nicht nach meinem Geschmack war, war der Regen der pünktlich eine halbe Stunde vor dem Start losging und meine geplante Klamottenwahl wieder in Frage stellte, also doch Überschuhe an und Richtung Start. Zum Glück hörte der Regen dann mit dem Startschuss auf. Mit irrsinniger Geschwindigkeit ging es in den ersten Berg, der abgesehen von ein paar kurzen Abfahren 7km lang war. Zusammen mit Wolfi waren wir mehr oder weniger immer als Duo unterwegs. Und dann ging es in einen Singletrail, wo ich meine Reifenwahl etwas bereute, der Matsch kombiniert mit nassen Wurzeln fühlte sich wie Glatteis an. Den Beinaheabflug konnte ich gerade noch abfangen. Der Trail zuvor mit Absturzgefahr und herrlichen Steinen und super flowig war dagegen erste Sahne. Dann begann wieder der gefühlte Daueranstieg bis in den Start Ziel bereich, größtenteils auf Trails und zum Schluss noch über die Bundesligastrecke. Im Ziel verließ mich dann leider Wolfi, der keine Lust mehr auf eine zweite Runde hatte (im Nachhinein wäre bei mir dann der 2. AK Platz auf der Kurzdistanz rausgesprungen, hätte hätte Fahradkette). Aber ich wollte ja noch ein bissl Rennen fahren und Trails heizen, so ging ich auf die 2. Runde. Am langen Anstieg fuhr ich dann auf einen Vereinskollegen der SG Rheinfelden auf, der mir danach nahezu konstant über 15km am Hinterrad hing. Der Felstrail lief top und den anderen fuhr ich dieses Mal mit etwas humanerem Tempo und trotzdem war keiner mehr am Hinterrad, komisch. Nach kurzer Flachpassage ging es ca. bei km 40 in einen ätzenden Anstieg, wo ich merkte, dass gleich der Ofen aus geht. Zu allem Überfluss kam von hinten dann noch einer an und mein Partner war dann auch weg, er fuhr dann auf den 3. AK Platz in meiner Alterkslasse. Also weiter und nicht so viel Zeit verlieren und der Kampf mit dem inneren Schweinehund begann. Zum Glück kam der mir bekannte Uphilltrail, wo die Laune wieder stieg, aber oben angekommen ging mein Körper endgültig auf Notbetrieb und schlecht war mir auch, so dass mein Körper sich gegen jegliche Flüßigkeit etc. weigerte. Dummerweise ging es noch 5km und das fast nur bergauf. Ab da war es dann eine einzige Quälerei, wo mir dann selbst die Trails und der Anliege auf der CC-Strecke keinen Spaß mehr machten. Komplett zerstört und total fertig war ich froh als ich über die Zielllinie fuhr. Die Uhr blieb bei 2:25h stehen, AK Platz 5 und Gesamt 15, und auf den letzten 8 Kilometern 5min verloren, auch eine Kunst 🙂 Aber was solls, bei so einem Rennen zu taktieren ist halt auch nix, da verbummel ich dann einfach zu viel Zeit. Und es wäre ja auch fast aufgegangen, halt nur fast 😀 Aber lustig wars trotzdem. Und weiterempfehlen kann ich das Rennen jedem, es sei denn er fährt nich gerne Trails bei einem Rennen.

In diesem Zuge auch noch vielen Dank an unsere Sponsoren ohne die es unser Team garantiert nicht gäbe, Vielen Dank auch an Jochens Bikeshop für den Super-Bikeservice. So und jetzt leg ich meine Beine hoch und werde den Herbst hoffentlich noch ein paar schöne Touren, vermutlich mit dem Enduro machen. Grüße Sebastian

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