Start zur Nachwuchs-Bundesliga 2018

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Am vergangenen Wochenende fand in Hausach der erste Lauf zur Bundesliga-Nachwuchssichtung statt. Nun sollte sich zeigen was die eigene Vorbereitung über den Winter gebracht hatte und wo wir im Vergleich zur Konkurrenz stehen. Die Wettervorhersage versprach ein warmes Frühlingswochenende mit viel Sonne. Somit beste Voraussetzungen für ein hoffentlich erfolgreiches Rennwochenende.

Am Samstag stand ein DH Rennen/Slalom auf der Tagesordnung . Auf einer Streckenlänge von etwa 700m galt es Drops, Baumstämme, Anlieger, einen Rockgarden sowie diverse Sprünge und eine giftige Uphill-Passage so schnell als möglich zu bewältigen. In zwei Einzelläufen galt es nun die Gesamtzeit so gering als möglich ausfallen zu lassen.

Mein erster Lauf war geprägt vom Respekt vor der Strecke, weswegen ich auch gleich an diversen Stellen die Ideallinie verpasste und somit wertvolle Zeit verlor, die ich leider auch nicht mehr durch einen kraftvollen Antrittt im Uphill und im Zielsprint wettmachen konnte. Besser lief es bei Antonia. Mit einer geschickten Linienwahl im oberen Bereich sowie einer beherzten Fahrt durch den Rockgarden konnte sie sich in den Top 10 platzieren. Im zweiten Lauf wollten wir beide nun nochmals richtig Gas geben. Zwar gelang es mir meine Zeit aus dem ersten Lauf um fast 2 Sekunden nochmals zu verbessern, jedoch unterliefen mir in den Schlüsselstellen, die ich nicht optimal getroffen habe, immer noch ein paar Fehler, weswegen am Ende nur ein 22. Platz zu Buche stand.

Antonia hatte wie im ersten Lauf einen klasse Start, fuhr eine super Linie und war drauf und dran ihre Zeit aus dem 1. Lauf zu verbessern, als sie im Uphill aus dem Pedal rutschte. Durch den daraus resultieren Zeitverlust viel sie in der Endabrechnung etwas zurück und es reichte leider nicht mehr zu einer Platzierung unter den Top 10. Ein 14. Platz war aber immer noch eine gute Ausgangsposition für das am kommenden Tag stattfindende Cross Country Rennen.

Am Sonntag galt es bei wolkenlosem Himmel insgesamt vier 2,8 Kilometer lange Runden mit jeweils 90 Höhenmetern zu bewältigen. Auch der Downhill des Vortages war Bestandteil der Streckenführung und war „der“ Hotspot für die Zuschauer.  Antonia hatte einen super Start und fand sich zu Beginn in der Spitzengruppe wieder. Auch ich kam recht gut weg und hatte bereits nach einer halben Runde  einige Plätze gut gemacht.

Meine Hoffnung mit guten Beinen im Anstieg noch an ein paar Konkurrentinnen vorbeiziehen zu können, zerschlug sich jedoch jäh, als ich plötzlich  mit massiven Atemproblemen zu kämpfen hatte. Obwohl ich das Tempo massiv reduzierte, wurde es immer schlimmer, weshalb ich nach fast 2 Runden total frustriert aufgeben musste.  Wie sich zeigen sollte war ich an diesem Tag nicht die Einzige mit diesem Problem.

Zu Beginn der 2. Runde musste Antonia aufgrund dem hohen Tempo der Spitzengruppe leider abreißen lassen. Es dauerte eine Weile bis sie ihren Rhythmus wiedergefunden hatte. Nun galt es die eigene Kraft sinnvoll einzuteilen, da die Strecke enorm kräftezehrend war. Das gelang ihr sehr gut und sie konnte gegen Ende des Rennens noch ein paar vor ihr liegende Konkurrentinnen ein- und überholen, sodass sie auch aufgrund ihrer guten Leistungen in den Abfahrten letztendlich als 18. ins Ziel fuhr.

Auch wenn wir uns Beide von diesem Wochenende sicherlich mehr erhofft hatten, so  bleibt zumindest die Gewissheit dass grundsätzlich die Form da ist. Für mich gilt es nun primär erstmals die Ursache für meine Atemprobleme zu finden sowie noch an der Fahrtechnik bergab zu feilen. Jetzt ist erstmal ein paar Wochen Rennpause und Training angesagt, bis es zum nächsten Nachwuchs-Bundesliga Rennen am 12./13.05 nach Gedern geht.

Getreu dem Motto: Aufstehen, Helm zurechtrücken und weiter geht’s. 

 

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