Pfaffenweiler Waldmeister – aus dem Leben eines Bären als Einzelkämpfer bzw. Team

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Letzten Sonntag stand der Crossduathlon, Werde Waldmeister in Pfaffenweiler auf dem Programm. Und bei dem Wettkampfnamen und dem traditionell perfekten Wetter war natürlich nicht nur ein Bär am Start, sondern ganze 4 Bären, die von weiteren Bären als Zuschauer angefeuert wurden.
Kurzer Einblick von Basti und Leon in deren Rennen:
Basti und mich (Leon) nach Pfaffenweiler zum alljährlichen Crosssduatlon. Wir beide starteten in der Staffelwertung, also begann Basti mit 4km laufen, übergab dann mir das Staffelband, ich fuhr 12km und dann war er anschließend nochmal mit 4km laufen dran. Nach etwas kurzem warmmachen fiel pünktlich um 10:30 der Startschuss, für mich hiess es nun noch etwas warmlaufen, weil mein Rad schon  in der Wechselzone stehen musste. Basti kam dann zum Wechsel mit knapp 4 Minuten Rückstand auf die Spitze und sofort ging es mit Vollgas los. Ich überholte Fahrer um Fahrer und hatte sehr gute Beine und konnte Basti kurz nach der 1. Staffel auf die letzten 4 Kilometer schicken. Für mich hiess es jetzt bangen und das bis zur letzten Sekunde, denn Basti kam zusammen mit dem Konkurrenten auf die Zielgerade, zeigte dort jedoch wer der bessere Sprinter war und gewann dann klar den Spurt! Wir waren natürlich super happy das es gleich im ersten gemeinsamen  Rennen zum Sieg reicht und die Form scheint echt gut zu sein . Da können bald die nächsten Rennen kommen.
Neben dem Siegerteam waren auch noch die beiden Einzelstarter, Kevin und Sebastian am Start.

Für mich (Sebastian) war es der erste Wettkampf nach über 20 Monaten im Ruhestand, auch Wettkampfpause genannt. Das Ziel war einfach, wieder an die Tradition anzuknüpfen und den ersten Wettkampf der Saison wieder klassisch beim Duathlon in Pfaffenweiler zu absoliveren. Nicht nur weil ich den super organisierten und kleinen Wettkampf liebe, sondern auch weil ich immer noch auf der Broschüre abgebildet bin, und da kann es ja nicht sein dass der Wettkampf noch ein weiteres Jahr ohne mich statt findet 🙂 Das Ziel war es einfach, ein konstantes Rennen abzuliefern, ohne einzubrechen. So begann ich recht entspannt die erste Laufrunde, wobei es mit dem entspannten am längeren Anstieg dann doch vorüber war, dafür konnte ich mich in der Bergab-Passage wieder hervorragend erholen.
Der Wechsel auf das Rad erfolgte auch reibungslos, nur musste ich dann die Stages-Kurbel neu mit dem Garmin verbinden, aber auf die paar Sekunden kam es mir nicht an. Auch konnte ich meine Rundenzeiten konstant halten und am Berg die gleichen Wattzahlen drücken, wobei ich mir etwas mehr erhofft hatte. Aber wer neben der Tätigkeit als Trainer bei Kids halt selbst nicht wirklich trainiert, kann auch nicht viel mehr erwarten. Also alles gut. So ging es dann auch schon auf die letzte Laufrunde, vor der ich etwas bammel hatte, da sich der Rücken und ein merkwürdiger Muskel im Oberschenkel auf dem Rad meldeten. Aber beim Laufen war das wie weggeblasen. Dafür hatte ich in der Wechselzone mal wieder fast vergessen das Startnummernband wie vorgeschrieben wieder nach vorne zu drehen..sorry, ob ich das wohl endlich mal lerne…Leider lief mir dann auf der letzten Runde der Läufer unmittelbar vor mir am Berg dann doch davon, mitgehen konnte ich nicht, da mein Körper den Rennmodus nicht aktivieren wollte. Dafür hatte ich vor dem Ziel wieder 2 Läufer im Auge, von denen ich einen doch noch recht entspannt im Zielsprint kassierte. So kam ich zwar 4min langsamer als sonst ins Ziel. Dafür war ich mit abstand nicht so kaputt und hatte nebenbei auch noch deutlich mehr Spaß. Gut ein Mitgrund für die langsamere Radzeit hatte garantiert mein 26″ Bike, mit denen man ja gar nicht mehr schnell fahren kann. Spaß, natürlich lag es nicht daran.

Ich werde darauf aufbauen und etwas weiter trainieren, so dass die Form beim Marathon in Waldhaus und Kirchzarten sicher in die richtige Richtung geht, bevor dann Ende Juni schon das Saisonhighlight, der Engagin Bike Giro an steht, mit dem ich noch eine Rechnung offen habe.

Neben mir war dann auch noch Kevin als Einzelstarter am Start, der direkt nach der Rückkehr aus dem Trainingslager auch eine hervorragende Leistung bot:

 

 

Da ich (Kevin) die letzten zwei Jahre in Pfaffenweiler immer Verletzt war, wollte ich diese Jahr unbedingt wieder mal am Start stehen. Nun war ich aber wieder mal mit dem Tri Team Freiburg direkt vorher im Trainingslager in der Toskana. Ich dachte mir es wird schon irgendwie gehen, außerdem machen das die Profis ja auch so. 🙂 Im Trainingslager dann 780km Rad gefahren und 50km gelaufen, am Samstag nach Hause und am Sonntag nach Pfaffenweiler. Wer war frisch am Start? Also ich bestimmt nicht! Die Beine noch schwer wie Blei und die Motivation im Keller.

Aber es hilft ja alles nix, hab mich  ja schließlich angemeldet. Der erste Lauf ging gut los und endete aber als 7. in der Wechselzone, OK laufen ist heute nicht meines, mal sehen was auf dem Rad so geht. Dort konnte ich mich schnell nach vorne kämpfen und sogar kurz die Führung Übernehmen. Doch der Attacke von Daniel Wiesner hatte ich nichts entgegen zu setzen. so ging ich als 2. auf die letzte Laufrunde und wusste aber schon dass hinter mir ein starker Läufer kommt, dem ich heute nichts entgegen setzen kann.

So mit bin ich mit Platz 3 mehr als zufrieden.

Am kommenden Wochenende steht unser erstes Teamtreffen mit den neuen Kollegen an, wir freuen uns schon darauf, auch darüber werden wir euch auf dem Laufenden halten.

Viele Grüße Bastian und Leon, Kevin und Sebastian

 

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