Saisonstart @ radrace – crossrace Koblenz

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Saisonstart 2018 geglückt – CrossRace Koblenz am 23.04.2018

Eingebettet in das Pure Cycling Festival von Canyon fand am Samstag Nachmittag dass radrace – Crossrace in Koblenz statt.
Wer radrace kennt weiss es wird speziell… und laut!
Das Format klang nach Spass (Crossrennen im Team auf schnellem Rundkurs) und daher fassten Andreas (seit letztem Jahr passionierter Gravel / Crossfahrer) und ich im Dezember als der Termin bekannt wurde den Entschluss da machen wir mit. Ein crossrennen quasi vor der Haustür… coole Sache.

Konnte ja keiner ahnen, dass am 21.04. quasi Sommer ist und die Jungs von Radrace es schaffen auf einer ca 200 qm² grossen Fläche eine Runde zu basteln die knapp 1,4 km lang ist, genau 12 Höhenmeter hat und Dich bei jedem mal wenn Du dran bist, quasi an die Belastungsgrenze führt.

Der Modus:
Von jedem Team fährt jeder Fahrer im Wechsel eine Runde. Abschlagen per Handschlag – Wechsel.
1/2 Finale jedes Team fährt 12 Runden
Finale jedes Team fährt 20 Runden.

Die Strecke:
Start auf Teer, dann über einen Baumstamm auf ca 200 Meter Gleisbettschotter, Spitzkehre auf eine Wiese, nach 20 Metern wieder über einen Baumstamm, ab durch einen Mercedes Sprinter, ein bischen Singletrail, Spitzkehre, Palettenberg zu fuss hoch (der tut richtig weh), Steilabfahrt mit anschliessender Spitzkehre, 20 Meter Rasen, 180 Grad kurve, 1. teil Pumptrack, Grasspassage mit 2 Baumstämmen (also BunnyHopp oder laufen), Flachpassage auf Rasen inklusive Schneckenhausrunde (war mit Absperrband abgesteckt), zurück auf den Pumptrack, Drop , Vollgas auf Wiese inklusive 90 Grad Kurve über einen hohen Bordstein zurück zur Startzielgerade. Wechsel…

Training und Besichtigung der Strecke:
Eins war klar, das freie Training auf der Strecke zeigte bereits nach 100 Metern, das gibt heute mächtig auf die Beine… Die Strecke war dermaßen hart zu fahren und durch den permanenten Wechsel aus Lauf / Fahren / Auf-und Ab hattst Du keinerlei Chance dich während der Runde zu erholen. 3 Minuten Vollgas, ausruhen, Vollgas, ausruhen…. Abpfiff… Und das ganze bei knapp 30 Grad.

Das Rennen:
Wir starteten im 1. Halbfinale (hier sollte die Startposition für das Finale ausgefahren werden).
Der Start erfolgte im LeMant Modus. Also Räder liegen aufgereiht hintereinander an der Startlinie (Andreas seins lag an 2. Stelle vorne). Startschuss und los rannten Sie… Andreas kam passabel weg, leider wurde sein rad aber durch die schnelleren Fahrer förmlich überrannt. Jetzt wussten wir auch, dass sein Rad ganz vorne zu platzieren stellte sich als taktisch nicht ganz so klug heraus. Lenker krum Sattelnase nach oben ging es dann als Vorletzter in das Halbfinale.
Ja, das Rennen war …. scheisse schnell…. wir erkämpften uns Runde um Runde ein wenig vor, wobei die anderen Teams einfach nur wahnsinnig in die Pedale traten. So schnell und am Limit bin ich noch nie über einen Rennkurs geflogen. Da 1 Team so schnell war wurden wir bereits nach 11 gefahrenen Runden abgepiffen und belegten auf Platz 14 von 18 das 1. Halbfinale.
Das 2. Halbfinale war noch schneller, somit starteten wir von relativ weit hinten das Finale. Nun ging es über 10 Runden pro Fahrer …. eigentlich.
Das gute unser Teamziel nicht letzter werden und Hauptsache Spass war bereits erreicht. Jetzt galt es aber den direkten Gegner, keinen geringeren als das crossteam des FC St. Pauli, doch noch hinter uns zu lassen und die ein oder andere Position nach vorne zu kommen.
Das Finale wurde auf dem gleichen Niveau wie die Halbfinale gefahren. Also wieder Anschlag, Puls bei 180 (und darüber)… wir konnten aber sehr konstante Rundenzeiten um die 2:45 Minuten hinlegen und je länger das Rennen wurde umsoweiter kamen wir vor. Marathonfahrer haben halt doch irgendwie Ausdauer.
Da das siegreiche Team allerdings nur eine Zeit knapp um die 2 Minuten benötigte durften wir nach je 8 Runden vom Rad. Ergebnis mit Platz 28/38 ganz passabel. Die Sieger aus Holland fahren normalerweise CrossWeltcup… das erklärte einiges.

Fazit:
Genialer Tag in der Sonne, Leistungstest bestanden, Rennen mit Musik kannte ich, aber das war einfach nur Party … meine Ohren fiepen heute immer noch („Die Nachbarn haben sich über den Bassgeärgert –> Für Ärger sind wir da, mach mal lauter“).

Danke Andreas war ne coole Nummer und ganz sicher nicht das letzte „Radrace“! Ob als Crossrennen lass ich mal dahingestellt…

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