Marathon-Wochenende im Sauerland

on

Für den Einstieg in die Marathonsaison stand für Kristian Straub und Andreas Claren der SKS Bike-Marathon, im Rahmen des Megasports Events, im sauerländischen Sundern auf der Playlist.

Standardmässig, im Sinne einer guten Teambuilding-Maßnahme, wurde aus einem  Rennwochenende auch ein privates Event. Nachdem Franzi und Kris ihr Quartier bei uns bezogen hatten, gingen wir zur privaten Pastaparty über. Danach gab es noch eine spontane Nachtwanderung rund um die Attendorner Highlights.

 

 

 

 

Die kurze Anreise und die verhältnismäßig späte Startzeit ließen ausreichend Zeit für ein gemütliches Frühstück.

Hier wurden die letzten organisatorischen Dinge besprochen. Franzi und Melanie sollten uns an der höchsten Stelle der Strecke, der „Wilden Wiese“, versorgen und dann zum Ziel fahren. Die Zwischenzeit wollten sie sich mit einem leckeren Kaffee auf der Alm und einer schönen Aussicht vom Schornbergturm vertreiben.

Start des Marathons ist auf dem SKS-Werksgelände. Das Ziel liegt im 12 km entferntem -um Verwechslungen mit der Großstadt Hagen auszuschließen nennt es der Sauerländer- Kuhschiß-Hagen. Kris und ich fuhren zum Ziel und nutzten die Strecke, um den Motor auf Betriebstemperatur zu bringen. Begleitet wurden wir von heimischen Fahrern (Matthias Rettler SEBAMED und Hendrik Klein Team Grosshaus)

Das große Starterfeld (1600 Fahrer) wird konsequent in mehrere Slots unterteilt. Die ersten 6km werden neutralisiert auf einer breiten Landstrasse gefahren, bevor der Renndirektor das Rennen frei gibt und die Meute in die Wälder rund um die „Wilde Wiese“ eintaucht.

Die Streckenlänge, 55 oder 100 km, kann jeder Biker frei wählen. Kris entschied sich für die 55, ich für die 100km. Nach seinem Trainingslager auf Mallorca lieferte Kris ein grundsolides Rennen ab und freute sich, dass sich die Leistungskurve, gerade an den zahlreichen Uphills, deutlich nach oben verschoben hat.

Für mich lief die Neutralisation sehr gut, nach den ersten Kilometern im Gelände merkte ich aber, dass der Motor nicht so läuft wie er eigentlich sollte. Selbst in den Bergab-Passagen sank der Puls nur minimal. Mit dem Wissen die Streckenlänge selbst bestimmen zu können, entschied ich schnell nur eine Runde zu absolvieren. Mit der Entscheidung löste sich schnell die Ernüchterung über das heutige Leistungs-Gap auf und der Rennmodus wurde doch gefunden und ein solides Rennen abgeliefert.

Mit den Plätzen 61/AK12 und 215/AK60 konnten wir das Bärentrikot schon mal im vorderen Drittel des 775 großen Finisherfeldes (55km Strecke) platzieren.

Für alle Interessierten: der SKS Bike-Marathon ist ein echter Frühjahrsklassiker, die Strecke ist sehr schnell, technisch nicht besonders anspruchsvoll, die Anstiege sind lang und mitunter auch knackig.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Ich akzeptiere