Rocky Mountain Marathon – Bikefestival Willingen

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Am Wochende (19.05.) stand wie jedes Jahr das Klassentreffen in Willingen an.
Klassentreffen weil man doch jedes Jahr ganz viele Freunde und Bekannte auf und rund um die Rennstrecke trifft.
Das Besondere dieses mal war das es das der Termin auf das Pfingstwochende traf und somit das Bikefestival erst Samstag startete.
Hat den Vorteil, dass nach dem Rennen am frühen Samstag Morgen (Start ist in Willingen ja schon um 07:30 Uhr) noch 2 1/2 Genusstage auf dem Festival bleiben.

Eingereiht in Startblock B ging es Punkt 7:30 auf die Runde. Laut Ausschreibung sollte die Strecke  zahlreichen Veränderungen ggü. den Vorjahren beinhalten.
Grundsätzlich kann man auf der Strecke zwischen 55-88-116 km frei wählen und nach jedem Abschnitt ins Ziel fahren. Mein Plan wie jedes Jahr die 55 km fahren, aber diesmal endlich unter 3 Stunden bleiben.

Leider ist gleich nach dem Start die Streckenführung nicht ganz glücklich. Kaum ist die neutralisierten Phase vorbei geht es Bergauf voll zur Sache und jeder fährt Vollgas. Nach einem 6 km langen Anstieg mit 400 hm geht es ja in den ersten und eigentlich auch einzigen echten Trail des Rennens auf der ersten Runde. Heißt alle können ca 30 Minuten Vollgas den Berg hoch, aber kaum einer kommt vernünftig den Trail runter. Flaschen und Fahrer fliegen um die Wette und man muss aufpassen, dass man nicht weggeräumt wird. Nachdem diese Phase überstanden ist hat man aber ein äußerst abwechslungsreiches Rennen. Das Sägezahnprofil rund um Willingen macht die Strecke echt zäh und und trotz der eigentlich entspannten Daten mit 55 km bei 1460 hm ist man ganz schön geschlaucht im Ziel.

Mit dem Ergebnis bin ich zufrieden, mit der Zeit nicht: :o(
Platz 115 Gesamt von 575 Startern auf der kurzen Runde (AK Platz 51) passt, die Leistungskurve zeigt weiter nach oben.
Laut Garmin hatte ich mein Ziel mit 2:52 erreicht, leider hab ich vergessen, dass Block A und B die gleiche Startzeit haben. 07:30 –> Blöd halt, dass Block B erst 5 Minuten später startet um das Feld erst ein wenig zu entzerren. Egal, das Schicksal hatten ja alle — also 2019 dann in Block A :o) Das Ergebnis reicht ja diesmal dafür. Man lernt dazu.

Ansonsten hatten wir noch 2 tolle Tage mit vielen Testrunden auf tollen Bikes (die mit viiiiiiel Federweg) und echt tolle Treffen.  Herr Garcia fand es besonders toll jemanden zu treffen der seine Schuhe trägt :o). Ich kann das Bikefestival jedem nur empfehlen. Es ist immer wieder schön im Sauerland. Bin gespannt wie das neue Bikefestival in Leogang im Herbst im Vergleich hierzu ist. mal sehen… 

Jetzt heißt es mal eine Woche durchatmen bevor es zu den nächsten Rennen in Rhens, Wiesbaden und zum Heimrennen nach Kirchzarten geht.

Kristian

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