Bike Marathon in Waldhaus

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Auch dieses Jahr waren mehrere von uns Bären in Waldhaus am Start, dieses Mal: Rakete Kevin, Youngster Simon sowie die Wiedereinsteiger Bastian und Sebastian. Der zweite Youngster Leon musste aufgrund Sommergrippe leider auf einen Start verzichten, will aber beim Ultra Bike wieder voll angreifen, gute Besserung.

Kevin: Da es die letzten Jahr in Waldhaus bei mir immer gut lief, hatte ich Bedenken dass ich dieses Jahr nicht die Power der Vorjahre habe. Weniger Training und frisch aus dem Urlaub kann gut sein oder auch nicht. Zum Glück hatte ich am Start schon ein Paar Kollegen gesichtet mit denen ich mitfahren kann. Da bei diesem Rennen von Anfang an die Post ab geht, musste ich (wie immer in Waldhaus) gleich von Null auf 110. Aber wir waren eine homogene Gruppe und haben sehr gut harmoniert. Natürlich ist zum Schluss jeder sich selbst der Nächste und ich hatte meinen finalen Angriff ca. 1,5km vor dem Ziel platziert und habe dann alles raus gehauen was noch da war und konnte mir so den 1. Platz der Senioren 1 und den 8.Platz Gesamt sichern. Wie jedes Jahr eine sehr schöne Veranstaltung mit perfektem Wetter.

Simon:
Bei diesem Rennen war das Tempo gleich hoch. Am ersten Berg begannen die Attacken, ich habe mich bemüht mitzugehen, musste aber einsehen, das die Beine nicht so gut waren wie erhofft. Erst ab ca. Km 15 fand ich richtig ins Rennen, und gab dabei mein Bestes. Bei Km 25 konnte ich auf eine starke Gruppe auffahren. Am letzten Berg bündelte ich meine Kräfte und griff an. Die Gruppe konnte ich abhängen. Somit gelang es mir einen guten 18.Platz von 57. in der Herrenklasse einzufahren.
Die Form stimmt, und mit voller Vorfreude geht es jetzt zum Ultra Bike nach Kirchzarten.
Am kommenden Wochenende versuchen wir im Sie &ErTeam (Antonia Enderlin und ich) das Podest anzugreifen.

Bastian:
Der Waldhaus Bike Marathon war dieses Jahr mein erstes richtiges Mountainbike-Rennen seit 3 Jahren. Die bisherigen Wettkämpfe bestritt ich dieses Jahr zu Fuß. Ich hatte am morgen auch noch etwas schwere Beine vom Business-Run 3 Tage vorher (5,2km). Nach dem Warmfahren lockerten sich diese jedoch schnell. Das lange Warmfahren hatte allerdings zur Folge, dass ich wie von früher gewohnt erst 15min vor Start in den Startblock wollte. Ohne Lizenz gestaltet sich dies aber sehr schwer, da ich weit hinten stehen musste.
Somit hieß es vom Start an erstmal Gas geben und nach vorne kommen. So konnte ich auf den ersten 2km einige Fahrer überholen, musste aber trotzdem an den Engstellen 2 mal anstehen und warten. Nach etwa 5km bildetes sich die ersten Gruppen. Meine Gruppe passte von der Geschwindigkeit ganz gut, allerdings fuhren wir zwischendurch sehr unregelmäßig (Mal vollgas, mal relativ entspannt).In dieser Gruppe konnte ich mich bis zum Ziel halten und kam so nach 1h45min ins Ziel. Dies entspricht den 25. Platz in der AK Herren. Für mein Einstiegsrennen bin ich wirklich zufrieden und Spaß hat es die meiste Zeit auch gemacht 🙂

Sebastian:
Für mich steht Waldhaus immer auf dem Rennkalender. Gut organisiertes Rennen und dazu noch eine schöne, aber leider wenig technische Strecke und noch ein recht familiäres Umfeld für einen MTB Marathon. Nach dem ich ein Jahr Rennpause eingelegt hatte, wollte ich dieses Rennen zum Einstieg in die Saison nutzen und hatte mir eine Zeit von 1:50h vorgenommen. So langsam war ich das letzte Mal alleine vor genau 10 Jahren, aber egal, ohne regelmäßiges Training geht halt auch nicht viel mehr, war meine Einschätzung. Nach dem Einrollen und dem frühen Stehen in den Startblock ging es doch wieder zügig los und die Beine funktionierten auch. Auf dem ersten Trail konnte ich gleich ein paar überholen, leider war der viel zu kurz. Danach wollte ich einfach kontrolliert fahren und orientierte mich so am Garmin und den Wattzahlen der Stages (auch eine Premiere für mich bei einem Rennen). Ich wollte das Rennen auf jeden Fall ohne Einbrüche zu Ende bekommen, nachdem meine letzte Rennsaison doch eher ein Reinfall war. Dies gelang mir dann auch super und ich konnte nach der Hälfte auf die 2 Kids der SG Reinfelden, die ich neben vielen weiterenn zusammen mit 2 Trainerkollegen/innen trainiere auffahren. Die hatten das Glück im Lizenzblock mit etwas Vorsprung starten zu dürfen 😀 Leider konnte ich denen dann nicht folgen, da deren Tempo an den Wellen doch deutlich über meiner kontrollirten Fahr gelegen wäre. Kurz vor dem Ziel war ich wieder bei Ihnen, bzw. einer an meinem Hinterrad und der andere immer in Sichtweite vor mir. Trotz all out auf dem letzten KM konnte ich ihn leider nicht einholen. Aber dank späterem Start war ich dann doch 45s vor ihm und mit der Zeit von 1:49h war ich auch zufrieden, Kirchzarten kann kommen. Auch wenn ich dieses Jahr extremen Respekt vor den 80km habe….und natürlich war es auch wieder super, nicht alleine am Start zu stehen, sondern zusammen mit 4 Teamkollegen und der besten Betreuung die es gibt 😉 Zur Belohnung ging es danach noch zum Ausrollen und Relaxen an Schluchsee, was eine super Idee war. Abends gab s natürlich noch ein Bier, klar ein Freiburger 🙂

Am kommenden Sonntag steht dann der Ultra Bike in Kirchzarten direkt vor der Haustüre an, bei dem fast alle Teamfahrer und Fahrerinnen am Start stehen werden.

 

 

 

 

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