Welcome to the „Jungle“ bei der DM in St. Ingbert

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Am vergangenen Wochenende fand in St. Ingbert die Deutsche Meisterschaft im Cross Country statt, wo sich die Top-Fahrer des ganzen Landes messen sollten. Sowohl für Antonia als auch mich definitiv das Highlight des Jahres. Da es sich bei mir, im Gegensatz zu Antonia mit bereits 2 DM-Teilnahmen, um meine erste Deutsche Meisterschaft handelte, reisten wir bereits Mitte der Woche an, um uns in aller Ruhe auf die Strecke und den Wettkampf am Samstag vorbereiten zu können.

Nachdem wir unseren Platz im Fahrerlager gefunden und alles notwendige für die kommenden Tage aufgebaut hatten, ging es für mich zum ersten Mal auf die Strecke, die Antonia bereits zum größten Teil aus dem Vorjahr kannte. Schon auf den ersten Metern wurde klar, dass neben Kraft auch ein entsprechendem Fahrkönnen notwendig sein würde um eine gute Platzierung zu erzielen. Etliche, teilweise recht weite und schnell gefahrene Sprünge und Gaps, ein Steinfeld, sowie eine Vielzahl an Drops  galt es fehlerfrei zu überwinden, oder die zeitraubende B-Linie zu wählen. Dank den gemeinsamen Tagen mit meinem Dad beim Enduro-Biken oder den Abstechern in den Bikepark, waren die technischen Passagen jedoch kein wirkliches Hindernis. Konditionell war die Strecke eine echte Ansage. Kaum Passagen zum Erholen, teils sehr steile und knackige Anstiege und flowige Trailpassagen komplettierten diese hammermäßige Strecke. An dieser Stelle gleich mal ein dickes Lob an die Veranstalter. Bitte mehr solcher XC-Kurse. Am Freitag galt es dann noch die Linienwahl zu optimieren und einige technische Passagen zu festigen.

 

Am Samstag erfolgte die Startaufstellung als Jagdstart. Die ersten drei Startblöcke mit je 5 Fahrerinnen und dann der Rest des Feldes, jeweils durch 10 Sekunden getrennt. Aufgrund den besseren Ergebnissen von Antonia in den technischen Disziplinen durfte sie aus dem 3. Block mit 20 Sekunden Rückstand auf die Spitze starten. Ich ging im darauf folgenden Gesamtfeld mit 30 Sekunden Rückstand in den ersten Anstieg. Schnell fand ich meinen Rhythmus, hatte jedoch ein paar spannende Positionskämpfe die ich letztendlich in den technischen Abfahrten für mich entscheiden konnte, sodass ich als junger Jahrgang nach knapp 50 Minuten  als 21. ins Ziel kam. Mit dem Ergebnis bin ich sehr zufrieden, da ich nach meinen Problemen im Frühjahr in den letzen 2 Monaten eine positive Entwicklung bei mir feststellen konnte.

 

Auch Antonia fand schnell ihren Rhythmus, hatte aber kaum eine Möglichkeit an die vorderen Gruppen ranzufahren. Im Ziel belegte sie letztendlich den 16. Platz. Gerne hätte sie sich noch 2-3 Plätze weiter nach vorne gekämpft, jedoch war dies bei 20 Sekunden Rückstand durch den Startmodus und das hohe Renntempo leider an diesem Tag nicht möglich. Mit dem Rennverlauf und der persönlichen Entwicklung ist aber auch sie sehr zufrieden.

Für uns war die diesjährige Deutsche Meisterschaft ein genialer Event an den wir noch lange gerne zurückdenken werden. Jetzt gilt es die Sommerpause noch sinnvoll zu nutzen um dann im September bei den BäWü Meisterschaften im Rahmen des Bundesligafinales nochmals Kette rechts zu geben.

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