Schwitzen bei der Murgtal Trophy 2018

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Am vergangenen Sonntag waren  ein  paar von uns Bären bei der Murgtal-Trophy in Niederhof am Start.  Bei hochsommerlichen Temperaturen von über 30°C galt es für Anouk, Bastian und Simon auf 26km Länge auf der Marathon-Kurzdistanz 590 Höhenmeter zu bewältigen.

Anouk:

Aufgrund einer gemeinsamen Trainingswoche bei einer Freundin in der Nähe von Rheinfelden, hatte ich mich recht kurzfristig für eine Teilnahme auf der Kurzdistanz entschieden. Um 10:30 ging es dann auch pünktlich für die 105 Teilnehmer los. Schon von Anfang an war das Tempo recht hoch, weshalb ich mich dazu entschloss, auch aufgrund der Hitze, mein eigenes Tempo zu fahren. In früheren Jahren hatte ich bisher immer Probleme bei Belastungen in großer Hitze. Überraschenderweise kam ich jedoch mit den Temperaturen ausserordentlich gut zu recht. Mitte des Rennens fand sich dann eine für mich ideale Gruppe in der ich bis kurz vor dem Ziel unterwegs war. Im Schlussanstieg konnte ich dann noch ein paar männliche Konkurrenten hinter mir lassen, sodass ich dann nach knapp 70 Minuten Fahrzeit als 3. meiner Altersklasse und 6. aller weiblichen Teilnehmer zufrieden über die Ziellinie fuhr. Wettkampftechnisch geht es nun erstmal in die Sommerpause.

Bastian:

Ich hatte mich für die Kurzstrecke entschieden, da ich in letzter Zeit geschäftich viel unterwegs war und weniger wie gewollt trainieren konnte. Beim Start hatte ich leider schnell schwere Beine und ging es somit etwas langsamer an. Durch die ungleichmäßige Strecke mit vielen kurzen Rampen und kurzen Abfahrten war es schwer ein gleichmäßiges Tempo zu fahren. Bei jeder Rampe musste man jedesmal voll antreten, um in der Gruppe zu bleiben. Ich konnte mich nach ein paar Kilometern trotzdem gut in einer Gruppe halten, da meine Beine auch langsam besser wurden. Gemeinsam konnten wir als Gruppe im Rennverlauf mehrere Fahrer einsammeln.  Gegen Ende des Rennens griff ich an einem Berg an, konnte die Gruppe zersprengen und mich distanzieren. Allerdings kam kurz vor dem Ziel nochmal eine Ebene, wo mich ein Teil der Gruppe wieder einholte. So gingen wir zu 4. in den letzten Anstieg. Hier ging meinem Vordermann beim Antritt das Schaltwerk kaputt und ich rutschte beim Ausweichversuch weg. Somit verlor ich leider meine Gruppe, musste jedoch trotzdem weiterhin Vollgas geben, da bereits die nächsten Fahrer von hinten kamen. Am Ende wurde ich insgesamt 25. und 5. in der AK Herren in einer Zeit von 1h03min. Das Rennen hat viel Spaß gemacht, auch wenn 1-2 sehr steile Rampen dabei waren. Mit dem Ergebnis bin ich zufrieden.

Simon:

Von Beginn an konnte ich ein hohes Tempo fahren und konnte mit der Verfolgungruppe (Plätze 3-6) gut mithalten. Gleich am ersten Berg fuhr ich einen Angriff und konnte mich erfolgreich absetzen. Von da ab wusste ich, dass meine Beine mich aufs Podest tragen konnten. Und somit bin ich mein Rennen gefahren. Am Ende wurde es der 3.Platz in der Herrenlizenzklasse. Es war eins meiner besten Rennen der Saison 2018. Jetzt heißt es die Form für die nächsten Rennen mitnehmen.

 

 

 

 

 

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