Rothaus Bike Giro 2018

Aufgrund des immer wieder tollen Events stand die Teilnahme beim Rothaus Bike Giro außer Frage.

Berufsbedingt fand die Anreise just in time zum Prolog statt. Den ersten Adrenalinschub gab es bereits hierbei, denn zahlreiche Staus und Behinderungen ließen den eingeplanten Zeitpuffer schmelzen. Im Vergleich dazu verlief der Prolog über 10 km erstaunlich gut. Aufgrund der vielen längeren Rennen in der letzten Zeit dachte ich, dass ich an Geschwindigkeit einbüßen würde. Mit Platz 6 AK übertraf ich jedoch meine Erwartungen für den Prolog. Entschleunigung brachte der Abend und die Übernachtung auf dem Feldberg.

     

Etappe 2 mit 59 km und 2250 hm verlief überraschenderweise dann jedoch weniger erfolgreich. Mir fehlte von Anfang an der Rhythmus und auch die Motivation. Dennoch konnte ich meinen 6. Platz AK halten. 

Der Regen in der Nacht vor der 3. Etappe beunruhigte mich etwas, da diese eher Trail-lastig werden würde. Auch hier wurde ich wieder überrascht, da der Regen der Strecke eher gut getan hatte. Mit viel Grip ließen sich die langen Uphill-Passagen auf den Trails gut meistern, um dann im Flow die Trails hinab zu rauschen. Im letzten Drittel des Rennens konnte ich nochmal einige Biker einsammeln. Mit dem Gefühl eine gute Leistung abgeliefert zu haben, überquerte ich die Ziellinie. Anscheinend ging es anderen Fahrern aber auch so, denn auch heute blieb ich meinem 6.Platz AK treu. 

Die 4. Etappe mit wenigen Höhenmetern (1400) ließ bereits ein schnelles Rennen erahnen. Über Minuten entschied hier, ob man eine gute Gruppe hatte oder nicht. So schloss eine Gruppe mit zwei Fahrern meiner Altersklasse auf. Ich hängte mich sofort in den Windschatten, um die Lage zu checken und mir eine Taktik zu überlegen. Im letzten Drittel an einer Rampe am Anstieg nach Rothaus fiel einer der beiden zurück. Das Höhenprofil im Blick, sah ich meine Chance am letzten kleinen Anstieg, ca. 2 km vor dem Ziel, mir auch den zweiten Fahrer zu schnappen. Mit einem ordentlichen Antritt passierte ich den Konkurrenten, der natürlich konterte. In einem schmerzhaften Duell konnte ich mir dann aber meinen 6. Platz AK sichern.

Der RothausBikeGiro (ehemals TransSchwarzwald) steht für mich aufgrund der tollen Organisation und der familiären Atmosphäre traditionsgemäß fest im Kalender. Sehr schön war es das Event im Team mit den Fahrern Kevin und Kris sowie unseren Betreuerinnen Franzi, Michaela, Romy und Emma sowie meiner Freundin Melanie zu erleben. Nach den Rennen stand ein gemeinsames Chillen bei Pasta und Bier sowie der Austausch mit anderen Fahrern und Betreuern an. 

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

 

* Die Checkbox für die Zustimmung zur Speicherung ist nach DSGVO zwingend.

Ich akzeptiere