Tagebuch 4. Etappe Vaude Trans Schwarzwald

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Heute stand die längste Etappe der diesjährigen Vaude Trans Schwarzwald an. Von Donaueschingen ging es über 114 Kilometer (+6 neutral) und 2.200 Höhenmeter nach Murg.4_Etappe4_Etappe

Dirk:

Heute war es eine lange, schnelle Etappe. Es ging immer kurz hoch und dann wieder runter, was ich subjektiv als sehr unruhig wahrnahm. Zudem war es sehr warm. Viel trinken war angesagt. Dafür hatten unsere Verpfleger wieder gesorgt. Wie schon die ganze Woche. Heute schon mal danke für den top Service. 👍
Nun zum Rennverlauf:
Wir hatten uns zu Beginn in einer großen Gruppe aufgehalten, die ganz gut funktioniert hat. Mit zunehmender Strecke ist sie jedoch deutlich kleiner geworden. Bis sie dann auf sechs Fahrer geschrumpft war.
Dann bei KM 95 hatte mich heute ein Plattfuß erwischt. Dank tatkräftiger Hilfe von Andreas konnten wir die Standzeit reduzieren. Die Gruppe war damit aber weg. Und aus dem Augenwinkel konnte ich leider einige Fahrer aus meiner AK sehen die an uns vorbei gezogen sind.
Im Ziel angekommen waren wir beide zufrieden mit dem Rennen, jedoch hat ein Blick auf die Rangliste gezeigt, dass uns der Platten doch mehr Zeit gekostet hat.
Morgen geht’s dann auf zur finalen Etappe auf den Feldberg.2016-08-13-PHOTO-00003827

Joe:

Bis Kilometer 70 lief es super, dann war ich mal ohne Gruppe unterwegs und hab mich auf einer Rheinbrücke verfahren, wurde dann von einem schweizer Polizisten wieder nach Deutschland zurückgeschickt…dann war irgendwie die Luft raus und auf der letzten Schotterabfahrt 5km vor dem Ziel dann auch aus dem Hinterreifen, Felge demoliert, Schlauch rein…erste Kartusche verschossen, weil das Ventil krumm war…Pumpe ging mit dem Ventil auch nicht…der gefühlt 15. Fahrer hat mir dann eine Kartusche geliehen (alle anderen haben entweder auf die andere Seite geschaut oder angeblich nix dabei 🙁 und ich kam so wenigstens noch ins Ziel 🙂

Matthias:

Ich musste wegen meinem DNF von gestern hinten los. Plan war es, so weit wie möglich nach vorne zu fahren und eine gute Gruppe zu finden. Alles in allem hat das mäßig gut funktioniert. Morgen dann noch mal all out 🙂DSCF2522[1] Kopie

Alex:

Heute lief es vom Start weg sehr gut. Ich erwischte gleich eine gute Gruppe und es wurde ein brutales Tempo gebolzt. In den ersten zwei Rennenstunden hatte wir einen 30er-Schnitt. Renntaktisch lief es heute wirklich nach Plan. Ich hielt mich immer an 3. bis 4. Position in den Gruppen auf und konnte so immer direkt reagieren wenn sich ein paar Fahrer versuchten abzusetzen. Hinten raus haben die steilen Rampen noch mal richtig wehgetan. Aber ich hatte zum Glück noch genug Power in den Beinen um die Rampen hochzudrücken. DSCF2532

 

Ergebnisse in der Überischt:

Alex: Platz 37 Elite Men / Platz 48 Gesamtwertung Elite Men

Andreas: Platz 63 Elite Men / Platz 63 Gesamtwertung Elite Men

Kristian: Platz 55 Master 1 / Platz 48 Gesamtwertung Master 1

Matthias: Platz 25 Master 1

Dirk: Platz 20 Master 2 / Platz 12 Gesamtwertung Master 2

Joe: Platz 44 Master 3 / Platz 29 Gesamtwertung Master 3

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