Mallorca im Frühjahr, immer wieder ein Traum

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Ende März war es endlich wieder soweit, es ging zum Sonne tanken auf die Insel, konnte ja nicht sein, dass direkt im Anschluss an Franzi, Kris und Joe kein Bär die Insel unsicher macht…also gings Mitten in der Nacht los. Entschädigt wurden wir aber für die kurze Nacht durch strahlenden Sonnenschein, als wir die Bikewoche mit einem leckeren Frühstück und Sightseeing in Palma begannen. Ganz nebenbei stimmte der Wetterbericht auch positiv, eine Woche Sonnenschein bei um die 20°C. Also schnell nach Playa de Muro gedüst und beim Malle-Bären-Treff bei Cafee con leche und netten Gesprächen den Staffelstab von Franzi und Kris übernommen.
Danach gings dann auch noch zum eingewöhnen auf eine kleine Runde. Denn es sollten mal wieder meine ersten längeren Radkilometer des Jahres werden. Auf dem Rennrad saß ich das letze mal länger vor einem Jahr am gleichen Ort. Und auf dem Bike im Winter traditionell auch nur, weil mich die Kids im Training dazu zwangen 😀

So machten wir in den Folgetagen die Insel vom Norden her unsicher zunächst recht Küstennah unsicher und arbeiteten uns langsam Richtung Berge, um Mitte der Woche endlich mal eine Tour in den Orient zu unternehmen. Und ich muss sagen es hat sich durchaus gelohnt, wenig Autos und Radler in herrlicher Landschaft. Tags darauf stand der Ruhetag an und wir begaben uns auf den südlichsten Teils des Küstenklassikers. Zum Glück, da wir ernsthaft für den Folgetag diese Idee hatten, diesen zu absolvieren, ich weiß gar nicht in welchem Zusand wir auf so eine Idee kamen….Aber zurück zum Ruhetag, nach ausgiebigem Relaxen und etlichen kulturellen Highlights besuchten wir noch den Ballermann 6, um total ko wieder im Hotel zu landen, immer wieder erstaunlich wie anstrengend ein Ruhetag ist.

Am Folgetag fuhren wir Richtung Kloster, um uns nach dem Anstieg auf der langen Abfahrt hinunter nach Pollenca für das Cap Formentor zu erholen. Natürlich wieder bei strahlendem Sonnenschein und auch noch wenig Wind, super angenehm. Sorry, aber das Wetter war echt langweilig, Sonne pur, ok zwei halbe Tage war es immer mal wieder leicht bewölkt 😀 Nach der völlig überteuerten Stärkung am Leuchtturm (die Preise wären selbst für Schweizer Verhältnisse teuer gewesen) ging es wieder zurück über die Wellen Richtung Ausgangspunkt. Dummerweise kamen wir in Alcudia durch, was uns zu einer kurzen Pause auf dem Marktplatz zwang, wieder in die Lieblingslocation. Der Flüßigkeitshaushalt war auch dem Wetter und der Tourenlänge entsprechend total im Keller und musste schließlich ausgeglichen werden; den Burger konnte ich mir gerade nochmal verkneifen. Das tägliche Programm im Hotel war übrigens immer ähnlich, gemütliches aufstehen ohne Wecker, Frühstücken und dann nach kurzem Nickerchen los auf s Rad, danachTourenabschluss im Hotel bzw. im Dakota, relaxen im Pool, oder wahlweise im  Spa-Bereich. Wobei selbst beim Compexen auf dem Balkon der Schweiß lief 😀

Zum Abschluss der Woche machten wir uns noch auf den Weg zum San Salvador, schon das dritte neue Ziel dieses Jahr, um dann auf dem Heimweg doch noch ein Zeitfahren auszutragen. Mit 30-40 Sachen durch die Gegend zu heizen macht dann sogar mir wieder Spaß, dafür geht dann zur Abwechslung auch mal ein Rennrad. Nach einer genialen Woche mit vielen Highlights, hieß es dann am Samstag früh Morgens bei Gewitter wieder die Koffe zu packen. Zurück im Ländle freue ich mich wieder auf Touren mit dem richtigen Bike, also dem MTB logischerweise. Nicht nur, um die neuen 3Sam-Racing-Enduro-Klamotten einzuweihen 😀

Für alle dies interessiert, fleißig waren wir mit ca 580km auch, der Trainingsumfang in den 5 Tagen entsprach übrigens meinem gesamten Sportpensum der letzten 10 Wochen…ohje….wobei das hat ja auch was positives: 100% Steigerung in nur einer Woche hat nicht jeder 😀 und das Abendprogramm war noch nicht mal dabei 😀 Grüße Sebastian

 

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