Wenn der Physio dein bester Freund ist…

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Fast 10 Wochen ist es mittlerweile her…Tag 5 beim Andalusia Bike Race KM 3,8 und plötzlich kam der Einschlag  von hinten. Ein übermotivierter Mitstreiter von der Insel hatte vergessen vor einer Kurve zu bremsen und ist mit hohem Tempo in mich reingefahren. Das Resultat des Sturzes war dann ein gebrochenes Schlüsselbein, Schulterblatt, 2 Rippen und die Schultergelenkpfanne. Also einiges kaputt, was wieder repariert werden musste. Hier hat mich mein Kumpel Flo Neumann direkt nach der Heimreise unter seine Fittiche genommen und so wurde ich dann erfolgreich 1 Woche später in der HSK in Wiesbaden operiert. Danke noch mal an Flo für seine Mühe 🙂

In der Zwischenzeit hatte ich genug Zeit, mir Gedanken zu machen…sportlich sollte das Jahr anders laufen. Ein frühes Etappenrennen statt Trainingslager, dann weitere Tagesrennen, Alpen Tour Trophy und dann noch die Transalp im Sommer.  Ja, die Saison ist bis jetzt komplett anders gelaufen als die letzten Jahre, aber nicht so, wie ich es mir vorgestellt hatte.
Nun optimistisch nach vorne blicken und die Ziele neu justieren…

Als erstes nach dem Unfall war es mir wichtig, schnellstmöglich meinem Arbeitgeber wieder zur Verfügung zu stehen – denn bei aller Liebe zum Sport: mein Geld verdiene ich damit nicht. Weiterhin wollte ich schnell wieder die größtmöglich Beweglichkeit in meiner linken Schulter erreichen. Hier kamen dann alte Seilschaften aus meiner Fußballzeit zum Tragen. Heiner Krebs, der Physio, der mich schon einige Male wieder flott bekommen hatte, wurde angerufen. Am gleichen Tag sah er sich dann die Schulter an und eh ich mich versehen konnte, lag ich auf dem Schlingentisch und die Reha ging los. Von da an hieß es 3 mal die Woche: Mobilisierung und Muskelaufbau bis heute…

Zwischenzeitlich sind Compex und Rolle meine Trainingspartner. Gezieltes Beintraining konnte auch absolviert werden.  Wie jetzt die restliche Saisonplanung aussieht, werden die nächsten Wochen zeigen, wenn ich wieder ausgiebig aufs Rad kann.

Bis dahin bleibt viel Zeit für die Familie … und unter anderem an den Laufradskills vom Nachwuchs arbeiten…

 

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