Mein erstes Jahr bei den „ Bären“

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Als ich Ende 2017 erstmalig mit meinem Papa und einem der Teamchefs und Fast -Nachbar Sven Meier zusammen gesessen bin und über einen möglichen Einstieg im Bären Team gesprochen habe,  war ich von der Idee gleich begeistert und überzeugt. Da mein Heimatverein wie viele andere Vereine auch meist gar nicht in der Lage sind einen ambitionierten Sportler zu betreuen und zu unterstützen war ein solcher Weg für mich irgendwann absehbar.

Beim MTB Südbaden liegt der Schwerpunkt eher im Bereich Breitensport, so das ich auch meist  keine passende Trainingsgruppe hatte. Trotzdem bin ich lange Jahre mit Stolz in den Vereinsfarben gefahren und habe versucht die Fahnen hoch zu halten. Dabei war ich vor allem auf die Unterstützung meiner Familie und Michael Rich angewiesen.

Nun habe ich eine „neue Familie“ dazugewonnen mit den 3SaM Bären. Da mein Vater beim MTB Südbaden nach 12 Jahren als 2. Vorstand  nun dort die sportliche Leitung dort übernommen hat und gleichzeitig bei den Bären für die Lizenzsportler verantwortlich ist habe ich nun eine perfekte Betreuung als Rennsportlerin. Die teils materielle und vor allem aber moralische Unterstützung des Teams macht mich wirklich happy und hilft mir spürbar.

Ich war bei jedem Rennen motiviert und stolz für ein echtes TEAM am Start zu stehen. Die Saison 2018 war eigentlich ganz ok , da ich erst dieses Jahr so wirklich mit sowas wie Trainingsplänen unterwegs war. Bislang war das eher mit Absicht noch etwas unstrukturierter um nicht zu früh durch Monsterprogramme und Belastungen die Lust am Sport zu verlieren. In 2018 war vor allem mein letztes BL Rennen richtig gut und ich hatte das Gefühl da ist was passiert, was mich künftig weiter bringt.

Natürlich war der Sieg mit meinem Teampartner Simon in Kirchzarten bei Heimrennen des Teams beim Ultrabike ein Highlight. Wie auch mein Sieg beim CC Rennen in Waibstadt wo auch Anouk auf dem Podium neben mir stand.  Die BaWü war mit einem Top 10 Platz auch absolut ok.

Etwas enttäuscht war ich wirklich nur nach der DM in St. Ingbert, da mir die Strecke eigentlich liegt. Aber an dem Tag war mir das Anfangstempo etwas zu hoch. Manchmal sind es wohl Kleinigkeiten, die dich am Renntag einfach nicht schneller fahren lassen.

Nun  hab ich richtig Lust mehr zu tun und so richtig Gas zu geben, so bin ich aktuell 3-4 mal pro Woche am Olympiastützpunkt Freiburg und trainiere alles was zur perfekten Ausbildung einer CC Fahrerin gehören sollte. Dazu kommen die eine oder andere Rad – und Laufeinheit um genügend Grundlage aufbauen zu können. Im Winter werden Langlaufeinheiten meine Fähigkeiten erweitern und hoffentlich zusätzliche Trainingsreize setzen.

Vermutlich wird’s dann in der Fasnetwoche mit dem Landes- und Talentkader ins Trainingslager in wärmere Regionen gehen. Da freue ich mich schon riesig endlich mal km zu kurbeln und das mit Freunden aus der MTB Szene . Hoffentlich dann schon in kurzen Trikots .

Mein Resümee:       tolles Team – immer Bock auf den Sport – ausreichend Zeit zum Entwickeln –

Danke an das gesamte Team und alle die mich beim Erreichen meiner Ziele unterstützen.

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