Saison 2019 … noch einmal Alles geben!

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Nach der für mich überaus erfolgreichen Saison 2018 ist es ab Mitte Oktober eher ruhig geworden.

Zuerst habe ich einfach mal die Beine für ein paar Wochen hoch gelegt und wirklich keinen Gedanken an das Radfahren verschwendet. Da ich zum Ende des Jahres eine neue Stelle bei meinem Arbeitgeber angetreten hatte, war da auch irgendwie kein Platz für Planung.

Mit der Einladung zum Spinnig in Mainz war zum einen klar, die Wintervorbereitung startet, vor allem musste ich mir aber endgültig Gedanken darüber machen was will ich in der Saison 2019 erreichen, bzw. wohin sollen mich die Stollenreifen bringen!  Training ohne zu Wissen wo will ich hin und was will ich erreichen macht einfach keinen Sinn. Ich brauchte Ziele.

So kam es zu einer sehr spontanen Whattsapp an Alex. „Sag mal hast Du Bock auf Transalp“. Die wollte ich eh schon immer fahren und ganz ehrlich ich hatte niemals mit einem „ok ich reservier schon mal die Hotels und dann entscheiden wir im April“ gerechnet. Somit war das Ziel klar und damit auch die Motivation für die Saison 2019 voll da.

Der erste Trainingsplan wurde erstellt und die ersten Trainingseinheiten bis Weihnachten abgespult. Rolle, Spinnig und Laufen standen jetzt regelmäßig bis Weihnachten auf dem Stundenplan. Ich merkte schnell, der neue Job ist aber deutlich zeitaufwendiger als der alte und die Koordination von Familie, Training und Beruf wird immer sportlicher. Unser Ziel war ja nicht nur einfach in den Alpen Radfahren, vielmehr sollte es schon eine sehr sportliche Rundfahrt werden.

Die Trainingseinheiten wurden immer intensiver, der Saisonplan mit Woche zu Woche feiner und sogar der Urlaub konnte passend gemacht werden. Also eigentlich wie immer…

Leider verschwanden nun aber immer mehr „Lieblingsrennen“ aus dem Rennkalender, entweder weil Sie sich mit anderen Rennen die besser geeignet waren überschnitten oder weil Sie schlichtweg nicht mehr stattfanden. Es war Umplanung angesagt. So hatte ich sehr schnell einen Plan A (Rennen bis zur Transalp) oder einen nicht weniger spannenden Plan B (Saison ohne Transalp) stehen.

Anfang April: Mit unserem traditionellen Saisonauftakt in Kirchzarten war dann auch die endgültige Entscheidung gefallen. Es wird keine Transalpteilnahme für mich und Alex in 2019 geben. Wir haben beide gemerkt, dass es aufgrund unserer neuen Jobs einfach nicht realistisch ist bis Juli den Trainingsumfang abzuliefern zu können, den es braucht um „vernünftig im Renntempo“ über die Berge zu kommen. Vernunft schlägt Kopf.

Damit stand aber aber endgültig meine „Season 40“ fest.

Das Grundgerüst des Rennkalenders stellt die Sebamed Bike Series (http://mtb-series.eu) dar. Hinzu kommen Highlights auf dem Rennrad wie der Radklassiker am 01. Mai in und um Frankfurt (https://www.eschborn-frankfurt.de/de/home/) oder beim 24h Rennen RadamRing im 4er Rennrad Team (Thomas, Kevin, Siggi… das wird grandios). Natürlich werde ich auch wieder den Ultrabike als Heimrennen und das Etappenrennen im Schwarzwald (https://rothaus-bike-giro.de) unter die Stollen nehmen oder mit dem Frankfurt UltraCyling (keine Ahnung was Andreas und mich da erwartet) etwa ganz neues ausprobieren.  Garantiert aber wieder eine Saison mit gehöriger Portion Spass dabei.

Wenn ich jetzt auf meinen Saisonplan schaue stell ich fest, ca 13 Renntage mit knapp 1300 Rennkilometern sind geplant. Das Leistungsniveau in meiner neuen Altersklasse Senioren 2 ist auch nicht wirklich geringer geworden als bei den Senioren 1 letztes Jahr. Kurz um ….

… Früh aufstehen ist angesagt und vor allem… noch einmal Alles geben.

Ich freu mich drauf. Vor allem in diesem tollen Team mit all seinen Unterstützern. Danke.

 

Kristian