Auftakt nach Maß ?…irgendwie schon

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Das Rennen in Untermünkheim Nähe Schwäbisch Hall war am 07. April das erste Saisonrennen für mich. Das Rennen gehört zur Serie des MPDV Cups, ähnlich unseres früheren  Tälercups und somit ein ideales Rennen zur Vorbereitung auf die anstehende Bundesligasaison.

Ich war selbst sehr gespannt wie ich im ersten Härtetest drauf bin, und war deshalb schon irgendwie nervös. Die letzten Wochen und Monate waren geprägt von Training, Training und nochmal Training. Da ich für mich nun auch neue Trainingsinhalte auf dem Plan hatte, war es für mich umso wichtiger zu wissen wo ich grad stehe. In den letzten beiden Jahren war mein Training noch nicht wirklich durchgeplant, somit auch etwas Umstellung und Gewöhnung für mich.

Da war es nicht immer einfach die Balance zu finden zwischen Schule, Training, Regeneration und Freizeit mit Freunden.

Nun zum Rennen:  leider waren nur 4 Starterinnen gemeldet und davon war eine sogar eine U23 Fahrerin die somit mit uns in die Wertung ging. Üblicherweise würden wir getrennt gewertet, aber in diesem Falle nicht. Sofort nach dem Start setzte sich die U23 Fahrerin auch schon ab und fuhr ab der zweiten Runde quasi ihr eigenes Rennen.

Ich und Sina konnten uns wiederum von der 4. Fahrerinnen absetzen und fuhren auch unser eigenes Rennen , wobei wir abwechselnd die Führung übernahmen. Da weder nach vorne wie nach hinten noch was ging, haben wir uns auf ein zwar schnelles aber machbares Tempo eingependelt. Der Rest war belauern , wer wohl, wann angreift um den 2. Rang am Ende zu ergattern.

In der vorletzten Runde ist es dann passiert. Ich war kurz unaufmerksam und musste durch einen Fahrfehler bergan in einer steilen Kehre kurz vom Rad und ein paar Meter hochspurten. Und schon hatte Sina ca. 50m Vorsprung dadurch gewonnen was sie bis ins Ziel sicher retten konnte. Etwas schade, aber das Loch zufahren war aktuell noch nicht drin. Da fehlt es mir noch an Spritzigkeit und den passenden Einheiten.

Am Ende war ich mit der Leistung aber sehr zufrieden , obwohl ich mir gewünscht hätte das es ein paar mehr Starterinnen gewesen wären, um sich noch besser einordnen zu können.Ich hatte aber zu keiner Zeit einen Einbruch und war sehr konstant unterwegs, das war wichtig für mich denn die Strecke war physisch mit vielen steilen Mattenanstiegen sehr fordernd. Ich mag ja eher technisch anspruchsvolle Strecken mit kürzeren Anstiegen.

Am Ende auf dem Podest mit der Frage 3. Platz gewonnen oder 2. Platz verloren ?

Ich nehme alles positive mit und freue mich nun auf Finale Ligurien, bis es dann wieder ernster wird in Hausach. Da erwartet mich dann wieder eine Technsiche CC Strecke so wie ich es am liebsten mag.