Eat Sleep Bike Repeat

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Unter diesem Motto fand unsere Urlaubsreise mit dem Bulli durch die Schweiz, Italien, Frankreich und einem kurzen Zwischenstop im Schwarzwald statt.

Für mich galt es nochmals ordentlich Trainingskilometer vor dem Start in die Rennsaison zu sammeln. Zu Beginn legten wir am Sarnersee in der Schweiz einen Zwischenstopp ein. Die erste Tour führte in alpines Gelände hoch über Grindelwald mit Blick auf Eiger, Mönch und Jungfrau und der Rückweg durch das Lauterbrunnertal. Teilweise folgte ich der Strecke des Jungfraumarathons, den ich vor vielen Jahren zweimal erleiden durfte ;- )

Unser erster Anlaufpunkt in Italien war Siena in der Toskana. Hier konnte ich drei wunderschöne Touren fahren. Bleibenden Eindruck hinterlassen hat die Panoramastrasse durch das Chianti, die Route von San Gimignano nach Volterra und die Runde durch das Gebiet „Crete Senesi“ südlich von Siena.

Die Kohlenhydratspeicher wurden abends mit Pasta, bestem Olivenöl, leckerstem Käse und sehr gutem Traubensaft  :- ) aufgefüllt. Vom Inland ging es an die etruskische Riviera, wo sich ein völlig anderes Landschaftsbild zeigte, das mir persönlich nicht wirklich zusagte. Weiter ging es in den Norden – einem Tipp folgend erkundeten wir die „5 terre“ an der Küste Liguriens – dies erwies sich als Volltreffer. 

Zu meinem Geburtstag wünschte ich mir einen Abstecher in die französischen Alpen, um einen der legendären Pässe der Tour de France zu erklimmen: L´Alpe d´ Huez. Trotz der bisher abgespulten vielen Trainingskilometer konnte ich die 20 Kehren den Pass hinauf flüssig fahren und blieb auch wie von mir gewünscht unter einer Stunde (59:30 Minuten). 

Auf dem Heimweg machten wir dann noch einen kurzen Halt im Schwarzwald. Nach einer Übernachtung in den Weinbergen kauften wir uns für den Heimweg ein leckeres Brot in der Bäckerei Steimle.

Zahlen, Daten, Fakten:

916,47 km

13.071 hm

22 Sponser-Riegel

1 Dose Sponser-Energydrink

4 Päckchen Nudeln

1 Päckchen Polenta

2 Pizzen

1/2 Knolle Knoblauch

1 Flasche Olivenöl

5 Flaschen Chianti

1 Kugel Eis (Euro 2,50!!)

Unmengen an Brot, Crissini, Foccacia, Käse, Schinken und Oliven

Fazit:

Um die vielen Facetten der Toskana zu erkunden, ist das Rad ein gutes Mittel. Aufgrund der teilweise schlechten Strassenverhältnisse zog ich das Mountainbike dem Rennrad des öfteren vor – gut, dass wir beides dabei hatten.

Nun kann die Rennsaison starten :- )