Saisonstart 2019 – Rennbericht vom Schinderhannes MTB Marathon

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Leider musste ich ja den Saisonstart schon 2 x mal verschieben, aber gestern am 19.05. war es endlich soweit. Ich habe meine Rennsaison mit der Teilnahme beim Schinderhannes MTB Marathon in Emmelshauen im Hunsrück eröffnet.

Am Samstag beim Training habe ich mir noch schön die Nase verbrannt… Gestern hieß es dann Regenhose raus, Northwaveüberschuhe (kann sie nicht nur wärmstens empfehlen, sie machen auch 100% trockene Füße) an und Schlammpackung ich komme.

Egal… Ich hatte mich ja vor der Saison entschieden die Sebamed Marathon Series mitzufahren und die war ja schon im vollen Gang. Emmelshausen war ja bereits der 4. Lauf der Rennserie (14 Rennen, die besten 5 werden gewertet). Bei Rennen 1 war es mir mit -2Grad und Schnee zu kalt, bei Rennen 2 hatte ich keinen Startplatz mehr bekommen, Rennen 3 war zu weit weg (Österreich) also nun das 4. Rennen als mein Startrennen.

Ich war gespannt, wie sich die Veranstaltung nach 5 Jahren (letztmalig bin ich hier 2014 gestartet) verändert hatte. Zum Glück gar nicht. Wie ich die Veranstaltung noch im Kopf hatte, sie ist perfekt organisiert, ausgeschildert, abgesichert und hat ein riesiges Kuchen und Essen Buffet im Ziel. Kein Wunder, dass sich wieder über alle 4 Strecken über 1250 Teilnehmer im Hunsrück einfanden um das Rennen unter die Stollen zu nehmen.

So sieht das dann in Emmelshausen aus.

Das Sägezahnprofil (viel kurze knackige Anstiege) und der Regen der Nacht / des Morgens machte die Strecke wirklich anspruchsvoll und stellenweise verdammt tief. Ok am Luftdruck muss ich echt noch arbeiten, der war zwar für die Teerrampen super, aber im stellenweise 10 cm tiefen Lehmboden hatte ich keinerlei Gripp.  Dazu Nieselregen im Wechsel mit Sonnenschein, was zur Folge hatte, dass man zwischen 10 Grad nasskalt und gefühlten 30 Grad Sauna hin und her wechselte.

Da ich nicht wirklich wusste, wie gut in Form ich war, entscheid ich mich bis 10 km vor dem Ziel konsequent nach Watt zu fahren und mich nur selten in die max Bereiche zu begeben. Ich konnte meine Leistung so sehr gut abrufen. Als mir dann 12 km vor dem Ziel Franzi an der Strecke zurief „das sieht noch gut aus“ und ich kurz nach der nächsten Abfahrt das 10 km Schild sah, dachte ich mir was solls… ab Mittwoch ist Urlaub… also Vollgas.

Hat geklappt … Zufrieden, dreckig und vor allem erschöpft kam ich nach 2.11,49 Std ins Ziel.  Mit Platz 26 in der AK Senioren 2 und Platz 105 Gesamt (von 310).

Die ersten 145 Punkte für das Serienkonto sind ebenfalls da.

Weiter gehts am 14.-16.06 zusammen mit Andreas beim Frankfurt Ultra Cycling … dann mit den schmalen Reifen und hoffentlich mit Sonne… ich bin gespannt

Kristian