Mein erster Internationaler Auftritt in Albstadt

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In Albstadt hatte ich nun meinen ersten internationalen Auftritt im ersten U19 Jahr.  Nachdem ich in Heubach bei auch internationaler Besetzung bei extrem widrigen Bedingungen und nach Sturz und Defekt etwas enttäuscht war hatte ich nun die Chance mich noch eine Etage höher auszuprobieren. Junioren Weltcup…wow…

Mir war natürlich klar , das ich unabhängig davon das ich von ganz hinten starten musste, hier nur ums Durchkommen kämpfen werde. Alles nur nicht Letzte werden. Hier waren vor allem viele Nationalfahrerinnen aus etlichen Nationen am Start.  Die Förderungen und die Unterstützung für den MTB Sport ist in  anderen Ländern deutlich besser , da der Stellenwert höher liegt. In Deutschland werden wir leider kaum beachtet.

Zum Rennen:

Ich hatte aber schon vor mind. 10—20 Plätze nach vorne zu kommen, was mir von Platz 62 startend auf Rang 51 auch teilweise gelang. Aber ich hatte einfach keine so guten Beine wie zuletzt. Schon im Training am Freitag bemerkte ich doch, das ich vermutlich etwas zu intensiv gefahren bin in den zwei Wochen davor. Da fehlt mir noch etwas die Einschätzung und das Gefühl und das richtige Feedback zum Trainer.

Egal,  ich hatte so Bock auf das Rennen und war stolz überhaupt dabei sein zu dürfen.

Wir Juniorinnen durften auch den großen Weltcupkurs fahren. Eine Startloop und dann drei große Runden. Bergab hatte ich wie meist großen Spaß und null Probleme, aber an den steilen Rampen merkte ich schnell das meine Beine das nicht so gut fanden. Wer mich aber kennt weiß das ich eigentlich nie vom Rad steige und das durchbeiße, auch wenn ich  mal Probleme habe. Mein Trainer sagt das ist wichtig für die Psyche und den Kampfgeist.

Mit meiner Freundin und Klassenkameradin Alessa vom Marder Team aus Münstertal fanden wir dann mit zwei weiteren Fahrerinnen eine homogene Gruppe die bis zur letzten Runde zusammenbleiben sollte. Ich hab zwar immer mal versucht einen Angriff zu starten, aber die Beine machten immer sofort zu und deshalb blieb ich dabei und hielt einfach nur Anschluss an die Gruppe.

Am Ende 11 Plätze gut gemacht , und einiges dazu gelernt. Für mich persönlich vor allem die Bestätigung das ich das will, und der langfristige Plan bis zur Elite eine gute Mountainbikern zu werden steht .Ich möchte unbedingt in der Elite ankommen und auch Weltcup Rennen  fahren. Der Weg dahin ist hart aber machbar. Auch weil ich sicher nicht wie einige andere , durch zu frühes intensives Training die Lust verlieren werde. So ist zumindest unsere eigene Meinung und unser Plan. Mein Vater und Michael Rich passen da schon auf mich auf.

See you next …my bike , my life