Frankfurt Ultra Cycling … Einfach Mega

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Als ich von der Ausschreibung auf Facebook zum Frankfurt Ultra Cycling „Rennrad“ Event gelesen habe, war klar da muss ich hin. Erster Gedanke, da muss Andreas Claren mit hin. Wir hatten ja in der Vergangenheit schon bei den Jungs und Mädels von Rad Race am Start gestanden und das hier von Guilty76 klang nicht weniger spannend und verrückt zugleich.

Gesagt getan, angemeldet und am 16.06. um 16 Uhr war der Start. Start ist jetzt natürlich relativ, es ist kein Rennen vielmehr eine RTF, bei dem die Verpflegung an einer Trinkhalle geordert wird und als Kontrollstellen Gravities fotografiert werden, mit ziemlich bunten Menschen, die alle eins im Herzen tragen. Den Radsport. Unglaublich wie die Leidenschaft eines jeden Teilnehmers bereits bei der Ansprache im Hof des Apfelweinkontors spürbar war. Irgendwie lag das was ganz Spezielles in der Luft. So war es auch. Bereist auf der 1. Etappe der 3 Tage war klar, hier geht es um mehr als Radfahren, hier geht es um Radfahren leben und lieben. Schnell fanden sich die passenden Gruppen zusammen und es wurde losgerollt. Doch kurz nach der Stadtgrenze war das Rennradrennen Geschichte. Es begann die „Gravelexplosion auf Ebbelwoi„, so wie es auch das Cycling Magazin nannte…und dem ist auch wirklich nichts hinzuzufügen. Es ging mit den schmalen Reifen in den Wald, über Wiesen, Schotter, fiese Rampen durch diverse Felder zurück nach Frankfurt.

Zwischendrin durfte man auch kurz auf das Wassertaxi warten.

Zurück in Frankfurt gab es dann all you can eat Pizza und den heiß ersehnten Starterbeutel. Um diesen wurde bis zum Event ein großes Geheimnis gemacht.

Andreas und ich waren uns einig, so etwas hatten wir noch nie erhalten:

Drin waren u.a. ein Fan-Schal vom Frankfurt Ultra Cycling, ein extra für den Event angefertigter 1 Liter Bembel zzgl. Erstfüllung, eine Schallplatte, Schnaps, Schnaps, Schnaps, ein Apfelwein Glas, Diverses zur Hautpflege, Würfelbecher, Aufkleber, Rucksack, Laufgürtel und und und… WAHNSINN!

Am nächsten Tage stand die Königsetappe von 100km rund um Frankfurt inkl. Sightseeingtour. Durch die Frankfurter Hochhausschluchten ging es zum Waldstadion, von da rund um den Flughafen über den Langener Waldsee in den Rodgau zurück nach Frankfurt. Aber natürlich erst nachdem das Rennen neutralisiert mit Älpler gestartet wurde… wer leer hat darf los :o)

und wie schon am Vortag verlief die Strecke durchaus abwechslungsreich und eben nicht nur auf Asphalt.

Zurück in Frankfurt hieß es dann schnell die Räder verstauen und frischmachen. Die Abendveranstaltung in einer Sachsenhäuser Äbbelwoikneipe stand an.

Tag 3. Erst einmal hieß es wieder Prost, klar, kein Start ohne Begrüßungsäppler. Dann ging es in voller Fahrerstärke durch Frankfurt . Hat schon was wenn knapp 80 Fahrer im Pulk sonntags durch die Stadt fahren, hinaus Richtung Mammolshain / Königstein, bekannt von RundumFrankfurt am 1. Mai. Dort teilte sich dann die Gruppe. Einige zogen mal so richtig am Gashahn, andere genossen einfach nur die gemeinschaftliche Ausfahrt… Ab km 22 von 70 gab es dann aber noch mal so richtig auf die Gravelmütze. 800 hm im feinsten Waldbrapps (der Regen am Abend hatte den Wald tief gemacht) zur Saalburg mit entsprechender Trailabfahrt auf dem Rennrad … kann man mal machen :o). Ich glaube die meisten hatten damit nicht gerechnet. Es hieß zwar in der Ausschreibung wir empfehlen etwas breitere Reifen, aber ca 60% Gravel und Trail hatten auch wir nicht erwartet.

Kurzum…. es war einfach MEGA!

Nicht die Höhenmeter oder die Distanz sondern das gesamte Paket aus Art der Strecke, die Menschen, das Essen haben das Event zu dem gemacht was es ist.

FRANKFURT ULTRA CYCLING

Kris und Andreas