Licht & Schatten

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Nach einer Woche Enduro Biken in Nauders, war letztes Wochenende wieder Rennbetrieb angesagt. So startete ich am Samstag in Rahmen der NWS Bundesliga in Wombach auf einer konditionell sehr fordernden, technisch jedoch nicht ganz so anspruchsvollen Strecke. Schon im Startloop wurde es deutlich, dass es ein Tag zum vergessen werden sollte. Mit gefühlt kraftlosen Beinen und mir persönlich auch zu warmen Temperaturen verlor ich Runde um Runde mehr an Boden, sodass ich letztendlich auf einem mehr als unbefriedigenden 17. Platz die Ziellinie passierte. Recht frustriert trat ich die Heimreise an um am darauffolgenden Tag den Short Track beim Kirchzartener Ultra Bike im Rahmen des Schwarzwälder MTB Cup in Angriff zu nehmen.

Sportograf

Mit gemischten Gefühlen reihte ich mich in den Lizenzblock ein um dort pünktlich um 11:20 das Rennen in Angriff zu nehmen. Ich hatte mir vorgenommen so lange als möglich an der Spitze dran zu bleiben. Mit hohem Tempo ging es bereits kurz nach dem Start in den ersten knackigen Anstieg in dessen Verlauf ich mich jedoch dazu entschied mein eigenes Tempo zu finden. Im Nachhinein sicherlich keine schlechte Entscheidung. Im zügigen Tempo ging es voran. Zwar wurde ich in einigen Abfahrten durch langsamere Fahrer etwas ausgebremst, was jedoch keinen wirklicher Beinbruch darstelle. Den letzten Anstieg bei den Stollenbach Skilifte versuchte ich nochmals mit Druck auf dem Pedal durchzuziehen, wodurch ich eine bis dahin knapp hinter mir liegende Konkurrentin abschütteln konnte. Das Ziel erreichte ich dann als 3. meiner AK und 16. bei den Overall Damen. Mit dieser Platzierung konnte ich dann ein bis dahin verkorkstes Wochenende doch noch mit einem positiven Ergebnis beenden.