Rad am Ring

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Nach der Premiere 2018 war sehr schnell klar, dass auch 2019 wieder ein Team aus dem 3SaM Racing-Stall beim 24h Rennen auf der legendären Nordschleife des Nürburgrings in der Eifel teilnehmen wird. Für Kris und Thomas gab es keinerlei Zweifel an einer Wiederholung, Kevin konnte schnell motiviert werden. David, ein Freund von Thomas, unterstützte das Team als Gastfahrer. Da Kris jedoch seine Rückenprobleme nicht in den Griff bekam, sprang kurz vorher Andreas, der auch 2018 dabei war, für ihn ein. 

Nachdem das Fahrerlager für die nächsten 24h hergerichtet sowie die Renntaktik besprochen und festgelegt war, startete Kevin im Pulk der fast 750 teilnehmenden Vierer-Teams. David fuhr zur gleichen Zeit das 75 km – Jedermann-Rennen und stieß später erst dazu.

Thomas

Kevin

David

Andreas

Pro Runde waren ca. 26 km mit fast 500 Höhenmeter zu fahren. Der rasanten Abfahrt durch die Fuchsröhre – hier wurden Geschwindigkeiten von mehr als 100 km/h gefahren, folgte der immer steiler werdende Anstieg zur „Hohen Acht“ hinauf. Das letzte Drittel der Strecke wies ein welliges Profil auf, welches bei richtigem Wind und guter Gruppe kurzweilig zurück zum Motodrom führte. Wechseln konnten wir – zunächst nach jeder Runde – direkt an unserem Standplatz. 

Melanie sowie Franzi und Kris machten das Betreuerteam um Michaela und unsere zwei Maskottchen Emmi und Romy komplett. 

Alles verlief nach Plan. Bevor sich jedoch die geplante Routine einstellen konnte, traf uns der „langersehnte“ Regen gnadenlos und unaufhörlich. In der Nacht gesellte sich dann noch ein dichter Nebel dazu, welcher die Sicht, durch das Reflektieren der Beleuchtung, auf ein Minimum reduzierte.

 

 

 

 

 

Zu dem Zeitpunkt lagen wir gut in den Top 50. Da eine DNF für einen echten Bären keine Option darstellt wurde Plan B aufgestellt. Ab sofort fuhr jeder zwei Runden, die Geschwindigkeit wurde der Streckenlänge und den Bedingungen angepasst. Da nun die Runden bis zu 10 Minuten langsamer gefahren wurden, verloren wir zunächst einige Plätze, welche wir jedoch mit zunehmender Renndauer wieder gutmachten. Kontinuierlich ging es vor bis auf Platz 26 von 736 Finishern bei den Vierer-Teams. In der AK konnten wir sogar Platz 6 unter 246 Teams belegen.

Unter diesen widrigen Bedingungen erwiesen die Betreuer, Maskottchen und letztendlich die Fahrer BÄRENSTÄRKE, Durchhaltevermögen und echten Teamspirit.

Und das denken die Fahrer über Rad am Ring:

Thomas:

„Zum zweiten Mal Rad am Ring 24 Stunden – diesmal hat sich dich grüne Hölle von ihrer teuflischen Seite gezeigt und das Wetter hat mich echt gefordert. Aber das Tolle an diesem Rennen ist der Teamgedanke – 4 Fahrer und diesmal bis zu 6 Supporter und Fans – das ist schon genial und unübertroffen. Ich bin stolz auf unser Team!“

Kevin:

„Mein erstes mal bei Rad am Ring: Selten habe ich bei einer so schönen Veranstaltung mit gemacht.

Alleine die Nordschleife, eine Rennstrecke mitten im Wald mit dem Rennrad abzufahren einfach nur genial.

Und das als Team wenn sich alle gegenseitig motivieren und die Familie noch dabei ist zum supporten. Nächstes Jahr ist schon im Terminplan eingetragen! pastedGraphic.png

Andreas:

„Seit Jahren steht Rad am Ring fest in meinem Kalender. Dabei stand ich schon bei einigen Disziplinen am Start. Ich glaube ich betreibe nicht wenn ich behaupte das dieses Jahr das härteste von allen war. Aber im Team war das Leid gut verteilt.“

Die Feierlichkeiten mussten aufgrund des immer stärker werdenden Regens verschoben werden und werden sicherlich ähnlich feucht nachgeholt 🙂