Riderman – Ride like a Pro

Genau so fühlte man sich als Teilnehmer des 20. Riderman in Bad Dürrheim, dafür sorgten die Sausers in gewohnter Qualität. Hier nur eine kleine Aufzählung, die zeigt, dass es sich nicht nur um einen Werbeslogan handelt:

  • perfekt abgesperrte Strecke
  • Motorradbegleitung bei Pannen, für Getränke o. für den Kameramann (Liveübertragung)
  • eine Infrastruktur, die bei kaum einem Jedermann-Rennen anzutreffen ist

Hierbei handelt es sich nur um eine kleine Aufzählung. 

Die von dem einen oder anderen geäußerte Meinung bzgl. Einer zu schweren Streckenführung konnte ich nicht teilen. Für mich als Mountainbiker kamen die Rampen und Anstiege sehr gelegen. Hier beruhigte sich schnell das Feld und ich konnte die Plätze die ich im verwinkelten Terrain verloren hatte wieder gutmachen. 

Aber der Reihe nach:

Am Freitag ging es für mich um 17:13 Uhr von der Startrampe auf den 16 km langen Einzelzeitparcours. Nach 25:25 Minuten waren die 16 km mit 200 hm geschafft. Mit der Zeit war ich sehr zufrieden. Erstaunt war ich allerdings, dass es nur zum 44. Platz in der Ak gereicht hat. Dies zeigt aber auch wie hoch das Niveau und wie speziell diese Disziplin ist.

Am Samstag ging es dann für mich leider aus Block C auf die Königsetappe. Nach einer sehr hektischen Startphase sehnte ich mir den ersten Anstieg herbei. Hier fand sich schnell eine Gruppe zusammen, die bestrebt war zusammenzuarbeiten. So ging es kontinuierlich weiter nach vorne. Nach 3:38 Stunden waren die 123 km und 1.900 hm geschafft. In der AK bedeutete das gleich mal 13 Plätze weiter nach vorne auf Platz 31.

Die letzte Etappe mit 99 km und 1.200 hm konnte ich aus Block B starten. Hier war die Startphase schon etwas ruhiger und für mich weniger gefährlich. Von Beginn an fuhr ich in einer großen Gruppe bis ins Ziel. Im Nachgang sah ich im Livestream, dass wir mindestens 50 Fahrer waren. In diesem großen Pulk ging es durch zahlreiche Ortschaften, wo wir mit Begeisterung begrüßt und angefeuert wurden. „Ride like a Pro“ halt ;- ) auch heute ging es einige Plätze, auf den 25. in der AK, weiter nach vorne. 

An dieser Stelle möchte ich mich – auch im Namen von Melanie als Betreuerin – bei unseren Teammanagern Andrea, Günter und Sven für die tollen letzten Jahre im Team, die vielen Möglichkeiten und Impulse bedanken.